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Oktober 2, 2022

Reviews März 2022

Keith Richards - Main Offender (30th Anniversary Edition

Veröffendlichung: 18.03.2022

Keith Richards veröffentlicht sein gefeiertes, zweites Soloalbum „Main Offender“ auch als limitiertes Super-DeluxeBoxset, das auch den bisher noch unveröffentlichten Konzert-Diamanten „Winos Live In London `92“ enthält – eine Liveperformance, die im legendären Londoner Town & Country Club in Kentish Town mitgeschnitten wurde. Die Sonderedition erscheint am 18. März via BMG.

Außerdem enthält die Sammlung ein 88-seitiges Buch mit ebenfalls unveröffentlichten Fotos, Abbildungen handgeschriebener Lyrics, gesammelten Essays über die Original Albumveröffentlichung und vieles mehr. Abgerundet wird die Box von einem Umschlag mit Archivmaterial mit Nachdrucken von Promotional- und Tourmaterialien aus Keiths
persönlichem Archiv.

Mit „Main Offender“ legt Keith Richards nun das nächste Glanzstück aus seiner umfangreichen Schatzsammlung vor,das auf den Release des im vergangenen Jahr erschienenen „Live At The Hollywood Palladium“ und das 2019 veröffentlichte, mittlerweile legendäre erste Soloalbum „Talk Is Cheap“ folgt.

Das Album erschien ursprünglich im Oktober 1992, vier Jahre nach „Talk Is Cheap“ und wurde von den viel verehrten X-Pensive Winos eingespielt: Namentlich der durch seine langjährige Mitarbeit bekannte Drummer Steve Jordan (der 2021 auch gemeinsam mit den Rolling Stones auf deren „No Filter“-Tour in den Vereinigten Staaten zu erleben war),Gitarrist Waddy Wachtel, Bassist Charley Drayton, Keyboarder Ivan Neville, Sängerin Sarah Dash sowie die Background-Sänger Bernard Fowler und Babi Floyd.

Unter den zehn fesselnden Tracks von „Main Offender“ finden sich u.a. die elektrisierenden Singles „Wicked As It Seems“, „Eileen“ und „Hate It When You Leave“. Das Album wurde von Keith Richards, Waddy Wachtel und Steve Jordan produziert, der ebenso für den Mix des Live-Bonusalbums verantwortlich zeichnet.

Keith über den Release: „Das ist das zweite Mal für uns und die Winos entwickeln sich so langsam. Ich versuche, diese Jungs solange beisammen zu halten wie möglich. Sie sind eine der besten Bands der Welt. Eine extrem faszinierende Formation, deren ganzes Potenzial sich gerade anfängt zu entfalten. Wenn ich nicht mit den Winos auf Tour gegangen wäre, wäre dieses Album mit Sicherheit total anders geworden. Ich habe versucht, auf diesem Album nicht allzu viel preiszugeben. Für mich ist diese besondere Zweideutigkeit, das Geheimnisvolle und auch ein gewisser
Provokationsfaktor wichtig. Die Leute zum Denken anzuregen, hat viel mehr Kraft, als nur den Finger zu erheben und zu sagen „Ich weiß genau, was er ausdrücken will. Mach dies nicht, mach das...“ Als Musiker ist die Stille deine Leinwand. Man achtet darauf, sie nicht vollständig auszufüllen, sondern auch Lücken zu lassen. Ansonsten verrät man schon alles... Die interessantesten Teile in der Musik sind die, die man gerade nicht spielt.“

Das neue Super-Deluxe-Boxset von „Main Offender“ ist als exklusives Sammler-Case erhältlich, dem ein herausnehmbarer, handnummerierter Druck des unbearbeiteten Originalportraits des Albumcover-Artworks beiliegt.

Darüber hinaus enthält die Box ein einzigartiges Art-Book mit einer Albumpressung in rauchfarbenem Vinyl.

LP und CD von „Main Offender“ wurden unter der Aufsicht von Original-Produzent und X-Pensive Winos-Mitglied Steve Jordan neu gemastert. Der exklusive „Winos Live In London `92“-Mitschnitt versetzt den Hörer direkt in die erste Reihe der Show und enthält bisher unveröffentlichte Versionen von „Eileen“, „Hate It When You Leave“, „Happy“ und anderen.

Das Package enthält:
• 180g LP in rauchfarbenem Vinyl & CD des komplett remasterten “Main Offender”-Albums
• Bisher unveröffentlichtes “Winos Live In London ‘92”-Album als 180g 2LP & CD
• Das Audio-Remastering wurde von Original-Producer und X-Pensive Wino Steve Jordan höchstpersönlich überwacht
• 88-seitiges Buch im Ledereinband mit bisher unveröffentlichten Fotos and Keiths handgeschriebenen Lyrics
• Gitarrenplektron von der “Main Offender”-Tour, Stoßstangenaufkleber, Promotional-Plakat und mehr!
Ebenfalls erhältlich als 2CD-Mediabook, limitierte 1LP 180g in rotem Vinyl, 1LP 180g in schwarzem Vinyl, 1CDDigipak sowie in digitalen Formaten.

“Main Offender”-Tracklisting

1. 999
2. Wicked As It Seems
3. Eileen
4. Words Of Wonder
5. Yap Yap
6. Bodytalks
7. Hate It When You Leave
8. Runnin’ Too Deep
9. Will But You Won’t
10. Demon

“Winos Live In London ‘92’”-Tracklisting

1. Take It So Hard
2. 999
3. Wicked As It Seems
4. How I Wish
5. Gimme Shelter
6. Hate It When You Leave
7. Before They Make Me Run
8. Eileen
9. Will But You Won’t
10. Bodytalks
11. Happy
12. Whip It Up

Photo Credit Claude Gassian

MEINUNG:

Keith Richards-geboren am 18.Dezember 1948 in Dartford,Grafschaft Kent,Vereinigtes Königreich...

Keith Richards...dieser Name klingt bei vielen Musikern und Bands wie ein Donnerhall in den Ohren.Warum eigendlich?Ganz einfach...er hat GENERATIONEN von Musikern,insbesondere Gitarristen,und Bands inspiriert,Musik zu machen und / oder Gitarre zu spielen!Die Musikzeitschrift Rolling Stone platzierte Keith Richards auf dem 4. Platz der Liste der 100 größten Gitarristen und als Mitglied der ROLLING STONES ist er auch Teil der Rock and Roll Hall of Fame.

Seine Riffs und seine Licks...DAS sind seine Markenzeichen.Diese Markenzeichen prägen seit Jahrzenten seinen Sound...den Sound der ROLLING STONES ohnehin!Dieser Sound...seine Art,die Gitarre zu spielen...quasi mit ihr zu reden...haben ihn bekannt und berühmt gemacht.

Aber auch er ist mal "KLEIN" angefangen...Denn auch er hat sich beeinflussen lassen von Leuten wie Bo Diddley,Muddy Waters und / oder Chuck Berry.Letztgenannter war wohl sein GRÖßTES Vorbild,über das er einmal sagte "es falle ihm „etwas schwer, jemanden zu würdigen, bei dem ich alles geklaut habe“(o-Ton Keith Richards 1986 bei der Einführung Chuck Berrys in die Rock and Roll Hall of Fame).

Allerdings..."dieses klauen",wie er es nannte,hat ihm dazu verholfen,tolle Musik zu schreiben und ihn dahin zu bringen,wo er heute ist:An die Spitze der Musiker bzw. Gitarristen,wo er andere inspiriert.Alles ist also ein Kreislauf,der niemals enden wird!Es ist seine Musik,die IMMER bleiben wird.Und mit ganz viel FLEIß werden viele weitere Gitarristen folgen und  unsere Erde erfreuen und ebenfalls andere beeinflussen,das zutun und weiterzuführen,was Keith Richards und viele andere vor ihm begonnen haben.

Danke Keith Richards für die Musik.Danke Keith Richards für die inspiration.Leider werde ich diesen Mann nie kennenlernen.Aber trotzdem...Ohne ihn würde es "meine" Musik" nicht geben!UND...es fällt mir schwer,einfach "NUR" 10 Punkte zu vergeben!

10 von 10 Punkte + unendlich VIELE Punkte dazu


PLACEBO - Never Let Me Go

Veröffendlichung: 25.03.2022

Placebo sind zurück! Mehr als ein Vierteljahrhundert nachdem Sänger und Gitarrist Brian Molko und Bassist Stefan Olsdal in Molkos Wohnzimmer in Deptford mit kaputten Gitarren und Spielzeuginstrumenten herumhantierten, hat das Duo seinen atemberaubenden achten Longplayer eingespielt.

„Never Let Me Go“ heißt das Album, auf dem Molko und Olsdal ihr ganzes Können als Songwriter und Soundtüftler in eine Musik einfließen lassen, die nicht nur ihren fast schon brutalen Appetit auf Selbstdarstellung befriedigt, sondern auch eine wütende Relevanz für unsere aktuelle Zeit hat. Aus der Pandemie heraus blicken sie auf eine Landschaft der Intoleranz, der Spaltung, der technischen Übersättigung und der drohenden Öko-Katastrophe.

Die 2021-er Ausgabe von Placebo ist das diametrale Gegenteil selbstgefälliger Karrieresattheit, denn anstatt sich zurückzulehnen und sich auf ihrem früheren Ruhm auszuruhen, setzen sie sich sowohl mit globalen Problemen als auch mit ihren eigenen kreativen Anforderungen auseinander.

Mit ihrer Best-Of-Sammlung „A Place For Us To Dream“ waren sie 2016 auf weltweiter Greatest-Hits-Tour – größtenteils in Arenen und auf großen Open Air Bühnen – für die sie ihre 90er Hits „Pure Morning“, „Nancy Boy“ und „Without You I'm Nothing“, ein Stück, auf dem David Bowies Stimme zu hören ist, entstaubten. Das Marketing-Drehbuch sah wohl vor, dass das allabendliche Spielen dieser Songs sie wieder mit ihren kommerziellsten Instinkten verbinden würde, aber die Tour wurde für die Band schnell zum Albtraum.
„Ich fand, dass das alles ein bisschen zu kommerziell wurde, in dieser Zeit – der Zeit der Retrospektive“, sagt Brian heute und lässt eine gewisse Abscheu durchblicken. „Die ganze Sache war eher kommerziell als künstlerisch und wir haben uns dagegen gewehrt. Ich dachte mir: ‚Scheiß drauf, die nächste Platte wird vom Schmerz der Welt handeln!‘ Der stumme Schrei, der überall zu hören ist – das ist es, was mich interessiert. Nicht dieses masturbatorische, selbstbeweihräuchernde Zwei-Jahres-Ding von wegen ‚Sind wir nicht toll?‘

Stefan fügt hinzu: „Es war eine zermürbende Fünf-Jahres-Tour, die vom letzten Album [2013 ‚Loud Like Love‘] bis zur Greatest Hits Tour ging. Es ging irgendwie immer weiter und es saugte buchstäblich das Leben aus mir heraus. Ich hatte nicht mehr viel Begeisterung für die Band übrig, ich glaube, ich war einfach ausgelaugt. Der Gedanke, dasselbe wieder zu tun, erfüllte mich mit Grauen.“

Es war Brians Energie – unbestreitbar ein widersprüchlicher und ablehnender Geist – die Placebo wieder zum Leben erweckte. Nachdem die Band seit 2015 nur mit einem Tour-Schlagzeuger gearbeitet hatte, schloss sich der Kreis, als nunmehr nur die beiden Gründungsmitglieder Brian und Stef wieder zusammenkamen, um 2018 mit der Arbeit an „Never Let Me Go“ zu beginnen – dieses Mal in Stefs Heimstudio in East London, also etwas professioneller als in den Anfangstagen.

„In den Pausen zwischen den Tourneen“, erinnert sich Molko, „trafen wir uns dort regelmäßig und besprachen Dinge wie: ‚Jetzt sind nur noch du und ich im Studio – sollen wir eine Platte machen, die so klingt wie nichts, was wir bisher gemacht haben? Und das Schlagzeug komplett selbst programmieren?“

Brians andauernde Unzufriedenheit mit allem, was er bis dahin gemacht hatte, brachte ihn dazu, neue Arbeitsweisen mit einer fast Brian Eno-esken, unkonventionellen Logik zu suchen.

„Ich habe ein großes Problem mit Langeweile“, erklärt er. „Wenn wir den gleichen Prozess wiederholen würden, könnte ich mich schnell langweilen. Also beschloss ich, alles verkehrtherum zu machen, um den Entstehungsprozess des Albums für mich interessant zu halten – alles aus dem umgekehrten Blickwinkel anzugehen, um zu verhindern, dass ich mich langweile oder wiederhole. Ich dachte: ‚Was ist das letzte, was uns künstlerisch einfällt, wenn wir eine Platte machen? Das ist das Albumcover. Okay, lass uns mit dem Albumcover anfangen!‘“

Molko hatte ein Bild im Kopf, zeigte es Olsdal, erzählte ihm die Vorgeschichte und sie einigten sich darauf, dass es das Cover des Albums werden sollte – noch bevor sie auch nur eine einzigen Ton Musik geschrieben hatten. Daraufhin legte Molko eine Liste mit möglichen Songtiteln vor, die er in den letzten fünf Jahren notiert hatte, darunter „Happy Birthday In The Sky“, „Beautiful James“ und einige andere aus dem zukünftigen Tracklisting. Und anschließend wurden die Songs passend zu diesen Titeln geschrieben.

Sobald sie den Ball ins Rollen gebracht hatten, „weniger konzeptionell und mehr praktisch“, wie Molko sagt, „verschwand diese rückwärtsgewandte Arbeitsweise nach und nach“ und das Talent des Duos, ein kolossales, herzzerreißendes Stück Musik zu erschaffen, kam mit voller Kraft zum Einsatz.

* * * * *

„Never Let Me Go“ beginnt mit einem verblüffenden Sound, der an „Kerosene“ von Big Black erinnert und bei dem man sich sofort fragt: „Wie haben die das gemacht? Ist das eine Gitarre oder was?“ Das Intro zu „Forever Chemicals“ war das erste Stück Musik, das für das Album fertiggestellt wurde und es ist kein Instrument, das man erwarten würde.

„Ich hatte diese Drum-Machine auf meinem iPad“, verrät Molko, „und ich programmierte einen Beat ein, aber dann schaute ich weiter durch das Menü und entdeckte, dass man diese Drum-Machine auf eine ganze Reihe von Orchesterinstrumenten legen konnte. Also legte ich den Drumbeat auf eine Harfe, und dann verzerrte ich ihn und legte etwas Hall drauf – Bäm! Das ist also ein verzerrter Harfen-Loop, der als programmierter Drumbeat begann. Ich schätze, das war ein Wegweiser dafür, wie wir diese Platte machen wollten.“

Wenn man die Geschichte betrachtet, die das Album erzählt, so erwacht es mit unbändiger Dringlichkeit zum Leben. Die ersten drei Tracks kommen gar mit der Energie einer Teenager-Punk-Combo daher. Aber es hat auch meisterlich vollendete Pop Songs wie „Beautiful James“ zu bieten, eine mitreißenden Hymne für nicht-heteronormative Beziehungen einer Gruppe von Menschen, die sich erstmals 1996 mit „Nancy Boy“ inmitten der amorphen Britpop-Kultur für Vielfalt einsetzte – lange bevor die heutige offenere, kämpferische Atmosphäre entstand.

Die denkwürdige Eröffnungszeile des dritten Songs „Hugz“ – „a hug is just another way of hiding your face“ – wirkt wie ein säuerlicher Kommentar über Verhaltensweisen, die wir uns in der Pandemie angeeignet haben. Wäre es doch eine niederschmetternde Erkenntnis, wo sich jede Form der Umarmung in den letzten Monaten der erzwungenen Einsamkeit so unbezahlbar angefühlt hat, würde man selbige nur dazu benutzen, sein Gesicht zu verbergen. Aber tatsächlich diente nicht die Pandemie als Inspirationsquelle, sondern die TV Serie „Doctor Who“, aus der Brian den Satz quasi geklaut hat.

„Wie viele meiner besten Zeilen stammt auch diese nicht von mir“, lacht der diebische Songschreiber. „Es war, als Peter Capaldi noch den Doctor spielte, vor der Pandemie, und Clara Oswald sich verabschiedete, also umarmte er sie und sagte: ‚Das ist nur eine Art, dein Gesicht zu verstecken‘, und ich sagte: ‚Vielen Dank!‘ Es war also ein weiterer Fall, bei dem die Inspiration für den Song von diesem [entsprechend gekürzten] Titel kam.“

Nach dem anfänglichen rasanten Triple-Song-Hammer öffnet sich „Never Let Me Go“ durch viele Stimmungen und Musikstile, die das Spektrum von Placebo erweitern.
„Die Platte ist sehr synthi“, erklärt Molko stolz. „Gegen Ende des Jahres 2019 hatte ich mir selbst die Aufgabe gestellt, in jedem Song der Platte einen Synthesizer einzusetzen. Ich hatte Bock darauf, dann hatte Steph Bock darauf und schließlich hatte auch unser Produzent Adam Noble Bock darauf. Jetzt sind auf jedem Song vier oder fünf Synthies zu hören und es ist fast so, als ob die verzerrten Gitarren und die Vintage-Synthesizer gleichwichtig sind und es gibt dieses Drängen und Ziehen zwischen ihnen. Betrachtet man die Melodie, so unterstützen die Gitarren oft nur die Hauptmelodie, die vom Synthesizer gespielt wird.“

Zu diesen synthi Tracks gehören „Beautiful James“, das zischende „Chemtrails“ und das an die Band Visage erinnernde „Sad White Reggae“. Aber Placebos Soundpalette enthält auch Klavier („This Is What You Wanted“), Orchestrierung („The Prodigal“ – Stefan sagt: „Wir haben das Streicherarrangement von „Eleanor Rigby“ von den Beatles immer geliebt, in dem ein einfaches Quartett so kraftvoll und rhythmisch ist“), gesprochene Worte („Went Missing“) und bei „Surrounded By Spies“ ein seltsames Aufeinandertreffen von Rap und Soundtrack-Musik, zu der Stef bemerkt: „Wir haben definitiv das Gefühl, dass das für uns ein bisschen aus der Reihe tanzt.“

Musikalisch hat das Album einen weitreichenden und unerschrockenen Erzählbogen, der viele Bereiche berührt und schließlich in „Fix Yourself“ gipfelt, das sich langsam und stattlich wie ein verlorener Track von The Cures „Disintegration“ aufbaut, aber nie ganz das Versprechen des Titels einlöst, indem es zu einem Happy End führt, sondern stattdessen ergebnislos zu einem beunruhigenden Mantra abdriftet: „go fix yourself, instead of someone else”. Wie Molko schon sagte, geht es um „den Schmerz der Welt, den stummen Schrei, der überall zu hören ist“... und die Mächtigen haben noch kein Happy End für diesen Film geschrieben.
* * * * *

Für Brian Molko „bleibt es unerlässlich, dass jeder Hörer seine eigene persönliche Geschichte in unseren Liedern entdeckt – ich möchte wirklich niemandem vorschreiben, was er fühlen soll“. Doch im Herzen von „Never Let Me Go“ steckt eine Wut, die zwar nie explizit polemisch ist, sich aber spürbar am Wahnsinn und den Ungerechtigkeiten entzündet, denen er im täglichen Leben begegnet.
Wer Molko interviewt, wird unweigerlich außerordentlich scharfsinnige Ansichten zu allen Facetten der Erfahrungen hören, die aktuell jeder von uns macht. Sei es der „unendliche Spiegel des Narzissmus“ auf Instagram oder die Kampagne gegen Intoleranz im Internet:

Man könnte behaupten, dass Molko ein eigenwilliger Rockstar ist, wie es sie heute nicht mehr allzu häufig gibt, aber wie jeder echte Künstler sieht er sich als Sprachrohr für die Gefühle der breiten Öffentlichkeit. Mitte der 90er Jahre, als an nicht-binäre Ikonen noch nicht zu denken war, sprach er für all jene, die sich vom Britpop entfremdet fühlten, und kanalisierte Glam-Goth-Androgynie, Grunge-Sound und Pop-Verständnis zu einer alternativen Vision, die echte internationale Resonanz fand. Mit mehr als 13 Millionen verkauften Alben, darunter fünf Top-Ten-Platzierungen in den britischen LP-Charts und fünf Top-Fünf-Platzierungen in Deutschland, vergleichbaren weltweiten Verkaufszahlen für „Without You, I'm Nothing“ (1998) und das erfolgreiche „Battle For The Sun“ von 2009 haben Placebo eine Stimme, die weder ignoriert noch zum Schweigen gebracht werden kann.

All das Grübeln über den Wahnsinn in der Welt aber hat seinen Preis. „Ich bin durch die letzten Jahre psychisch genauso mitgenommen wie jeder, der ein Herz hat und sich sorgt", sagt Molko und erklärt, dass er seit zwei oder drei Monaten unter anhaltenden Schlafstörungen leidet, „ich schlafe dann maximal zwei oder drei Stunden pro Nacht“. Etwas Gutes hat es jedoch, denn der Schlafentzug macht ihn „empfänglicher für Dinge, weil ich im Delirium bin und dann erscheinen Melodien einfach aus dem Nichts in meinem Kopf.“ Die Hookline für „Beautiful James“ kam zum Beispiel eines Morgens um 5 Uhr, woraufhin Brian quer durch seine Wohnung im Osten Londons zum Klavier krabbelte, während er auf seinem Smartphone die Sprachnotizen App aktivierte.

Und das alles, BEVOR das Coronavirus eine noch nie dagewesene existenzielle Not und Ungewissheit in unser aller Leben brachte. Als die Pandemie ausbrach, war „Never Let Me Go“ bereits zu 85 % fertiggestellt. Nachdem sie, wie oben erwähnt, mit dem Gedanken gespielt hatten, alle Beats selbst zu programmieren, beschlossen Brian und Stef schließlich, von Olsdals Wohnung in die RAK Studios in der Nähe des Regent's Park zu wechseln, um dort das Schlagzeug von Tour-Schlagzeuger Matthew Lunn, sowie von Pietro Garrone von der Vorgruppe Husky Loops aus Bologna, Italien, einspielen zu lassen („Wir wollten eine begeisterte Person dabei haben und genau das ist Pietro“).

„An jenem Abend im März '20 waren wir gerade dabei, die letzten Schlagzeugspuren fertigzustellen“, erinnert sich Stef, „als eine Stimme im Fernsehen sagte, dass der Lockdown beginnt. Wir waren die Letzten im Studio und fragten uns: ‚Äh, sollen wir dann jetzt nach Hause gehen?‘“

Placebos achtes Album sollte im Sommer 2020 erscheinen, aber anstatt es zu überstürzen oder die lange Auszeit zu nutzen, um an einem zweiten Longplayer zu arbeiten, beschloss man, das vorliegende Album bei Stef zu überarbeiten. Brian war mit einigen seiner Texte unzufrieden und schrieb die Lyrics für drei Songs komplett neu.

„Ich wollte die Verwirrung darüber einfangen, wie es ist, in der heutigen Zeit zu leben“, begründet er, „das Gefühl, verloren zu sein, immer in einem Labyrinth zu wandeln, ständig von Informationen und Meinungen überwältigt zu werden.“

Brian hat eine unschätzbare Fähigkeit, all dies einzufangen, ohne die Dinge konkret zu benennen oder zu übertreiben, Kritik anzudeuten, ohne sich aufzudrängen. Besonders stolz ist er auf die Zeile in „Fix Yourself“: „I am bored of your Caucasian Jesus“ – eine kunstvolle, seitwärts gerichtete Rock'n'Roll-Bezugnahme auf die Black-Lives-Matter-Bewegung. An anderer Stelle wettert der Track gegen die Flut von Online-Anzeigen und Social-Media-Konversationen, die uns vorschreiben, wie wir zu denken und zu leben haben.
Während Molko selbst es ablehnt, zu direkt zu sein, hat Olsdal Folgendes zu sagen: „Brian hat 300 verschiedene Highways in seinem Kopf und auf allen fährt er mit einer Million Meilen pro Stunde. In seinen Texten steckt diesmal so viel, sie führen an so viele verschiedene Orte – einige sind sehr düster, aber es gibt auch Liebe und Hoffnung darin. Ich sehe viel von seiner Wahrheit, von unserer Wahrheit.“

Wenn Molko aber direkt wird, treffen seine Worte umso härter. Das Thema Privatsphäre und wie wir derselben in der heutigen Zeit stets beraubt werden, ist ihm sehr wichtig, was er in „Surrounded By Spies“ klar zum Ausdruck bringt.
„Ich begann über die zahllosen Möglichkeiten nachzudenken, wie unsere Privatsphäre ausgehöhlt und gestohlen wurde seit der Einführung weltweiter Überwachungskameras, die jetzt rassistische Gesichtserkennungstechnologien einsetzen; den Aufstieg des Internets und des Mobiltelefons, der praktisch jeden Nutzer in einen Paparazzo und Zuschauer seines eigenen Lebens verwandelt hat, und wie wir fast alle persönliche Informationen an riesige multinationale Konzerne weitergeben, deren einzige Absicht darin besteht, uns auszubeuten.“

Eine ebenso brutal offene Sicht liefert Brian auf die Umweltkrise im bissig betitelten Stück „Try Better Next Time“ – natürlich gibt es nach der Zerstörung des Planeten keine zweite Chance. „Es geht darum, sich Flossen wachsen zu lassen und zurück ins Wasser zu gehen“, sagt er, „was natürlich auch eine Anspielung auf Captain Beefhearts Album ‚The Spotlight Kid‘ ist.“
Brian glaubt, dass unsere rücksichtslose Haltung gegenüber unserem eigenen Lebensraum einfach eine Erweiterung unserer substanzlosen Kultur ist. „Ich frage mich, wie sich unsere Wegwerfgesellschaft weiterentwickelt, bis schließlich wir die sind, die weggeworfen werden.“ sinniert er. „Gibt es eine andere Spezies auf diesem Planeten, die es mehr verdient hat auszusterben als der Mensch? Wenn man sich anschaut, wie wir uns verhalten und was wir mit unserem Klima angestellt haben – sollte Mutter Natur uns nicht einfach auslöschen und unseren Planeten den Tieren zurückgeben?" Er lächelt.

Ich sage zu meinem Sohn: „Ich bin ein bisschen neidisch auf dich, weil deine Generation die Apokalypse vielleicht von der ersten Reihe aus beobachten können wird. Ihr könnt vielleicht zusehen, wie alles brennt. Es könnte das Letzte sein, was du je siehst, aber du wirst sicher im Glanz der Herrlichkeit untergehen!“

Kein Wunder, dass Molko so viele schlaflose Nächte hat. „Never Let Me Go“ ist Musik für Engagierte und Enttäuschte, für Schlaflose, Aktivisten und Trolle, die in Ruhe darüber nachdenken können. Es zeigt auch eine neue aufregende Stil- und Sound-Bandbreite der Band – ein weiteres „bestes Album, das sie je gemacht haben“, in einer langen Reihe.
Wenn man es einmal in der Hand hat, wird man es nicht mehr loslassen wollen.

MEINUNG:

Ich mag PLACEBO sehr!Schon immer!DAS mal vorweg!

Warum mag ich PLACEBO?Ganz einfach:Sie klingen in meinen Ohren NICHT LANGWEILIG!Und manchmal hab ich das Gefühl,sie "erfinden" sich mit jedem Album NEU!Aber...es klingt IMMER nach und WIE PLACEBO!

Hinzu kommt die Stimme von Brian Molko!Er SINGT deutlich...in und mit seiner eigenen Art!Das ist eine Charakterstimme,die du sofort und 1000 Stimmen raushörst!Natürlich sind seine Outfits und seine Art sich darzustellen für mich genau so interessant!

In der Gesamtheit passt das Paket-von Anfang an.Vom ERSTEN Album ausgegangen bis HEUTE!

Mehr muss man garnicht zu PLACEBO schreiben!

FETTE 10 von 10 Punkte


Robin Trower - No more to conquer

Veröffendlichung : 29.04.2022

 

Seit mehr als sechs Jahrzehnten kennt die Karriere von Robin Trower keine Grenzen mehr. Im Alter von 76 Jahren kann der britische Gitarrist auf eine Reise zurückblicken, auf der er überall in der Welt der Musik Flagge gezeigt und jede erdenkliche Rolle gespielt hat. Er war die treibende Kraft hinter den Sechzigerjahre-Ikonen Procol Harum. Der transatlantische Solostar, der mit Bridge Of Sighs von 1974 die US-Stadien füllte. Der Kollaborateur und Mitglied der Supergroup BLT. Nun ist er der gereifte Songschreiber, dessen Spätwerk immer noch vor Erfindungsreichtum sprüht.

Nur wenige würden bestreiten, dass der Titel von Trowers jüngstem Album - No More Worlds To Conquer - eine treffende Zusammenfassung dessen ist, was er im musikalischen Universum hinterlassen hat. Aber dies sollte nicht als Erfüllung seiner Mission missverstanden werden. "Ich habe definitiv das Gefühl, dass ich immer noch etwas erreichen will", meint er, "mit der Gitarre, den Songs und allem anderen."

Jede Trower-Platte hat ihre Visitenkarte. Die Leidenschaften, die er in den 50er Jahren als heranwachsender in Essex entwickelte, sind nach wie vor Kernbestandteile seiner DNA: die ursprüngliche, unwiderstehliche Anziehungskraft amerikanischer Blues-Pioniere wie Albert King und B.B. King und die Offenbarung, dass auch er diese Kraft kanalisieren konnte, als er seinen ersten Schritt mit den The Paramounts machte. "Als ich zum ersten Mal mit dem Blues in Berührung kam, war er das A und O für mich", sagt Trower. "Blues, R'n'B und Rock'n'Roll sind die Haupteinflüsse, die ich immer noch in mir trage. Sie sind alle noch da."

Als er 1967 zu Procol Harum stieß und auf fünf Alben eine Schlüsselrolle spielte, hätte Trower sich zurücklehnen und das vergoldete Dasein eines Gitarrenhelden in einer Superstar-Band genießen können. Aber '71 begann es ihn zu jucken. "Ich merkte, dass ich viel mehr Ideen hatte, als Procol Platz hatte", sagte er einmal in einem Interview. "Es war etwas, das ich tun musste. Es hätte alles schief gehen können. Aber ich glaubte an meine Kreativität und mein Talent."

Aushängeschild seiner Karriere ist sicherlich das US -Goldalbum Bridge of Sighs, welches durch sein atemberaubendes Gitarrenspiel, jeden von Steve Lukather (TOTO) bis Mikael Akerfeldt (OPETH) beeinflusst hat. "Ich denke, der Track In This Place ist ein besonderer Höhepunkt", meint er. "Aber bei jedem Album ist es das Beste, was ich zu dem jeweiligen Zeitpunkt machen kann. Ich denke, das ist es, worum es geht. Ich setze mir Ziele und jeder Song muss ihnen gerecht werden."

Doch wie langjährige Trower-Fans wissen, ist Bridge Of Sighs nur der Einstieg in die faszinierende Diskografie des Mannes. Im Laufe des darauffolgenden halben Jahrhunderts folgten großartige Soloalbum, wie z.B. das 77er In City Dreams, oder die BLT- und Truce-Alben, die er in den 80er Jahren mit dem Ex-Cream-Bassisten Jack Bruce aufnahm. Auch mit seinem letzten Album Coming Closer To The Day von 2019, konnte Trower überzeugen.

Gleich nach der Veröffentlichung fielen die ersten Songs von No More Worlds To Conquer vom Himmel. "Mir fällt ständig neues Material ein. Einige der ersten für dieses Album waren Deadly KissCloud Across The Sun und I Will Always Be Your Shelter.“

Schon da plante Trower - wie man es sich von dem Mann erhoffen kann, der einmal feststellte, dass "man gegen Ende des Lebens anfangen muss, aufzudrehen“.

"Normalerweise ist es so, dass ich zum Spaß Gitarre spiele und plötzlich eine Idee auftaucht", fährt er fort. "Dann sucht man nach einem Text, der aus der Musik herauswächst und die Stimmung unterstreicht. Es ist schön, wenn man von der ersten kleinen Gitarrenidee, die sich zu einem Song auswächst, bis zum Ende durchgegangen ist und schließlich einen Track fertiggestellt hat - und er so ist, wie man ihn in seinem Kopf gehört hat."

Wieder einmal greift Trower auf sein bewährtes Instrumentarium aus Fender Stratocaster und Marshall-Verstärker zurück, und seine Gitarrenarbeit ist zeitlos. Dabei setzt er wieder verschiedene Spieltechniken ein. "Jeder Track muss als Sound funktionieren", sagt er, "genauso wie die Musik und alles andere. Ich bin sehr wählerisch, was Gitarrentöne angeht. Ich treibe die Leute in den Wahnsinn, aber am Ende ist es den ganzen Ärger wert".

Bei Waiting For The Rain To Fall ist Trowers Spiel kristallklar wie ein Tautropfen, während das schmerzhafte Finale I Will Always Be Your Shelterein Solo bietet, dessen meisterhafter Anschlag so überzeugend ist wie nichts anderes in seinem Katalog. "Das ist ein echter Höhepunkt in unserem Spiel", nickt er. "Und Waiting For The Rain To Fall ist meiner Meinung nach von Tamla Motown beeinflusst. Für mich ist es ein bisschen untypisch, so einen Song zu machen. Aber ich denke, es ist starkes Material. Ich hoffe, dass dieses Album die Leute überraschen wird."

Wieder einmal ist Trower auch für den Bass zuständig, aber als lebenslanger Diener des Songs über seinem eigenen Ego hat er nicht gezögert, andere Musiker zu engagieren. "Chris Taggart ist am Schlagzeug", erklärt er. "Er ist ein wunderbarer Schlagzeuger und hat die letzten drei oder vier Alben eingespielt. Und nachdem ich versucht hatte, diese Lieder selbst zu singen, wurde mir klar, dass ich stimmlich nicht in der Lage war. Richard Watts hat einen großartigen Job als Sänger gemacht. Seine Stimme ist ein fantastisches Instrument - ein so gefühlvoller Sänger - und er ist bereit, die Songs genau so zu singen, wie ich sie in meinem Kopf höre."

Selbst wenn er nicht am Mikrofon steht, ist Trowers Stimme immer die charakteristische Zutat von No More Worlds To Conquer. "Mindestens drei Songs wurden von Dokumentarfilmen inspiriert", sagt er. "Der Titelsong entstand, nachdem ich einen Film über Alexander den Großen gesehen hatte. Ich arbeitete zu der Zeit an einem Musikstück und dachte nur: 'Was für ein tolles Thema für einen Song'. Eine Dokumentation über den Ersten Weltkrieg brachte mich zu der Idee zu Bird SongBall Of Fire kam mir in den Sinn, nachdem ich eine Sendung über Gary Cooper gesehen hatte, der in einem Film namens Ball Of Fire mitspielte.

Doch Trower spricht auch die aktuellen Probleme an, die sich ihm stellen. "Es gibt drei oder vier Songs, die das abdecken, worüber ich nachdenke. In The Razor's Edge und Cloud Across The Sun geht es definitiv um meine Unzufriedenheit mit den Politikern von heute. Bei Deadly Kiss geht es um ein Gespräch mit einem Freund, der ein Junkie geworden ist. Es gibt Lieder mit gebrochenem Herzen. Es gibt Liebeslieder. Es gibt mindestens sechs Songs, die ich gerne live spielen würde..."

No More Worlds To Conquer hätte auch ganz anders ausfallen können, meint Trower. Ursprünglich im Studio 91 in Newbury aufgenommen und für eine Veröffentlichung im Jahr 2020 vorgesehen, sorgte Covid-19 für die Verschiebung des Albums. Und obwohl man der Pandemie wenig zu verdanken hat, glaubt Trower, dass die erzwungene Auszeit zu einem stärkeren Set geführt hat. "Letzten Sommer habe ich ein bisschen mehr daran gearbeitet. Ich habe einige Songs gestrichen, aber auch vier neue hinzugefügt und viele der Gitarren auf den früheren Stücken ersetzt. Als ich das Upgrade vornahm, arbeitete ich zwei Wochen lang in Livingstone Browns Studio, dem Boogie Lab, und versuchte dabei, mich von dem Virus fernzuhalten und mit niemandem in Kontakt zu kommen.

"Es war schwierig, aber ich bin froh, dass ich es getan habe", meint er. "Dieses Album ist eine Entwicklung. Ich hoffe, dass das bei meiner Musik immer der Fall ist. Es ist ein großer Schritt zwischen Bridge Of Sighs und jetzt. Es ist wie bei allem. Je mehr man daran arbeitet, desto besser sollte man theoretisch darin werden. Und ich habe definitiv das Gefühl, dass dieses Album eines der besten ist, die ich je gemacht habe."

Für Trower gibt es keinen Endpunkt, kein endgültiges Ziel, kein Album, das so endgültig ist, dass es als Schlusspunkt seiner außergewöhnlichen Karriere dienen kann. Im Gegensatz zu diesem Albumtitel gibt es immer noch neue Welten am Horizont, und der Gitarrist hat sich geschworen, bis zum Ende weiterzureisen. "Ich glaube, ich bin ein Workaholic", lacht er. "Ich bekomme einen Tunnelblick und will nur noch arbeiten. Ich habe definitiv das Gefühl, dass ich noch einen Schritt nach vorne machen kann. Tatsächlich habe ich schon genug Material für ein weiteres Album..."

MEINUNG

Wenn ein Musiker über 60 Jahre die Bühnen der Welt "gerockt" hat,musste dem nix mehr erzählen oder vormachen.Und wenn du dann noch dieses Talent umsetzen kannst und darfst bzw. dann auch noch wirklich umsetzt...Dann hast du als MUsiker ALLES Richtig gemacht!Viele sitzen einfach nur rum...erzählen,was sie alles wollen...wir toll sie doch sind...und das andere Musiker doch keine Ahnung von nix haben...Von denen hab ich auch so einige kennengelernt!

Aber ROBIN TROWER hat SEIN Ding "gemacht" und durchgezogen!Ich mag seine Musik und ich mag die Art seines KÖNNENS an und mit der Gitarre!

Auch dieses Album ist ROBIN TROWER pur!Das ist Musik,die man mögen muss...weil sie nicht nervt!...weil sie dich "anfasst"!Weil sie einfach GUT ist!So geht es mir zumindest!

Deshalb...

10 von 10 Punkte


SIGN X - Back to Eden

Veröffendlichung: 18.03.2022

SIGN X is back! After their first album "Like A Fire", which received excellent reviews worldwide and also was helped to build up a large fan base, the group’s new output "Back To Eden" now is ready to be released! SIGN X emerged from the Hamburg based cult band Châlice who have released 7 CD’s since the beginning of the 90s and successfully played various shows & tours with rock greats like Deep Purple, Alice Cooper, Uriah Heep, Saga, Doro and many more.

With the arrival of singer Sebastian Zierof (known as ‘Udo’ in the successful musical "Hinterm Horizont '"), Sign X began to work on their own sound, which already has been offered on the first album, the first single and title track of the new album "Back To Eden", still supported by Michel Jotzer on keyboards.

After causing quite a stir with the first EP at the beginning of 2018 (number 1 in the Classic Rock Charts on Amazon), the first album "Like A Fire", due to the collaboration with the label "Pride & Glory Music", was able to increase the level of awareness once again tremendously.

Again backed up with the mixing & mastering genius Andy Horn (The Red Room Studios), the new songs have once more have taken the step onto the next level!

Band:
Vocals & A-Guitar: Sebastian Zierof
Guitar & Keyboard: Oliver Scheer
Bass, A-Guitar & Backing Vocals: Steve Lagleder
Drums & Backing Vocals: Michael Mehl

Additional Musicians:
Keyboards & Piano: Michel Jotzer
Keyboards: Andy Horn
Vocals: Ronny Munroe

https://www.facebook.com/SignXGermany

MEINUNG

Ja...ganz nett umgesetzt!Aber es reißt mich jetzt auch nicht gerade so vom Hocker,was ich höre!Die Musik-ohne die Vocals-hat was...Was jetzt nicht bedeutet,das Sebastian Zierof ein schlechter Sänger ist!Das spreche ich ihm ganz bestimmt nicht ab!Aber irgendwie fehlt mir da was-ich bin noch nicht dahintergekommen,was genau!Streckenweise find ich seine Stimme schon ganz geil,wenn er in den oberen Bereichen unterwegs ist...aber wenn´s gemäßigter wird...Hmmm...Ich mein das garnicht böse-es fiel mir nur so auf!

6,5 von 10 Punkte


Ronnie Atkins - Make It Count

Veröffendlichung: 18.03.2022

Respected Danish hard rock singer/songwriter Ronnie Atkins has announced the upcoming release of his new studio album, “Make It Count” on March 18, 2022. The electrifying melodic hard rock masterpiece "Make It Count" will be released almost one year to the day after the release of Atkins' last solo album, the critically acclaimed "One Shot".

Rather than hyperbole from the record label, we'll let Ronnie tell the story of "Make It Count" in his own words...

"Me and my great team of musicians followed exactly the same procedure as we did with "One Shot," since I still feel a bit like I am racing against time because of my diagnosis. So, I basically sent my songs to Chris [Laney, producer], who would then work on a demo. When we were satisfied with the arrangements, I would then record the vocals and then the individual musicians laid down their tracks. I already had quite a few ideas from when "One Shot" was released back in March 2021 and continued writing on and off through the spring and summer of 2021. The album was then recorded between April and October 2021," explains Atkins.

"Let me also state that I felt pretty good during the whole process, at least physically. 🙂 And this time, I had the chance to actually meet with some of the musicians in-person because the Covid-19 restrictions were not as tough as they were back in 2020 when we recorded the last album," adds Atkins.

As for the music, Ronnie says, "Once again it was quite an easy going proces!! Some of the songs were written on piano and some of them on guitar. I write the way I write, which means that the melodies and toplines are the first priority. If I feel I got a good song with the right chord structure and a strong melody that sticks in my head, then I know I’m on to something good and from there it can only get better. :-). And that’s when I send it on to Chris Laney, who then listens to it with a new set of ears and comes back with his input about the arrangement and additional little bits and pieces. As said, it is an easy going process since we’re on the same page and that’s a great way of collaborating. Style wise, it’s basically just melodic pop/rock songs, so to speak, that we turn into something suitable for those who followed me all those years. To me, a good song is a good song and then it’s a matter of how you wrap it up."

He continues, "Finally, the great thing about doing this is that I don’t have to argue with anyone whether it’s too pop or too lightweight, etc. I do what I do, 'cause that’s what I like and I’m my own boss for these solo albums and therefore, also the only one to take responsibility if it doesn’t live up to people's expectations. But, this is what I wanna do at this stage of my life and I think I’m convinced that “Make It Count“ is a great melodic rock album and I hope the fans won’t be disappointed."

As to the lyrical themes on the album, Ronnie says, "The lyrics are always the hardest part of an album from my perspective!! It’s way easier for me to write a song than a lyric, to be honest. But of course it varies. Sometimes you already have the title and the topic when you’re writing the song and at other times you’re just out of ideas. This time, it was tough at times since my health issues are somehow in my subconsciousness 24/7. No matter what I do, I’m being confronted with it everyday one way or the other. So, some of the songs are touching on this issue of course, can’t help it. That said, I’m also trying to give it a positive twist, meaning that we just have to get the best out of life and love the one we’re with while we’re here. It’s just impossible to write about sex, drugs, and rock’n’roll or whatever living with a life threatening disease and a dagger hangin' above your head!!! Or it is for me, at least! So, bottom line, I guess the lyrical content on this album is partly about the aforementioned topics, the climate, and in general, topics that make sense to everyone without being political."

Since the start of his rock 'n roll journey with Pretty Maids, Ronnie Atkins has consistently gifted fans with quality, melodic rock and "Make It Count" delivers again in spades.

LINE-UP:

Ronnie Atkins: Lead and backing vocals
Chris Laney: Rhythm guitar, keyboards
Alla Sørensen: Drums
Pontus Egberg: Bass
Morten Sandager: Keyboards
Linnea Vikström Egg: Backing vocals
John Berg: Guitars
Olliver hartmann: Guitars
Pontus Norgren: Guitars
Anders Ringman: Acoustic guitars

https://www.facebook.com/RonnieAtkinsOfficial
https://www.instagram.com/ronnie_atkins_official

MEINUNG:

Qualität!Qualität und nochmals QUALITÄT!Fast 55 Minuten HR,so wie er sein muss!Mehr gibt´s nicht zu sagen!

10 von 10 Punkte


ACHELOUS - The Icewind Chronicles

Veröffendlichung: 17.03.2022

No Remorse Records proudly presents the sophomore full-length album of ACHELOUS!

After its formation as a one-man project by Chris Achelous in Athens / Greece in January 2011 and two demos of atmospheric extreme sounds, it took not long for ACHELOUS to evolve into something different. It was the November of 2013 when ex-Reflection singer Chris Kappas joined and ACHELOUS became a band. In April of 2014 they released a demo, “Al Iskandar”, and all 500 copies were sold in a short period.

At the end of 2014 the band entered The Music House Studio in order to record their first EP entitled “The Cold Winds Of Olympus”. It was released in February 2015 and got very positive reviews, giving the band the opportunity to promote it by performing live locally. In 2018 ACHELOUS finished the recordings of their first full-length album, "Macedon",  which was released in September of 2018 and received excellent reviews from fans and media. Following the release, ACHELOUS performed at festivals like Malta Doom Festival and Riddle of Steel, sharing the stage with bands like Demon and Atlantean Kodex. A few more live shows followed which established ACHELOUS as a powerful live act.

The 2021 EP "Northern Winds" was a first sample of what would follow, since the same-titled track is also included on the new album. "The Icewind Chronicles" is a combination of thunderous and straight-forward epic heavy metal with atmospheric passages, creating a sound which brings in mind elements of bands like Battleroar, Ironsword and even Bathory. The atmosphere and the melodic parts alongside the lyrics that are based on R.A. Salvatore’s Icewind Dale trilogy add a strong epic vibe with the storytelling being a key aspect of the album.
"The Icewind Chronicles" features guest appearances of Christina Petrogianni (vocals), Johnny Litinakis (bass) and Haris Dinos (guitars) and was recorded, mixed and mastered at The Music House, Athens, Greece by Stathis Pavlantis (Reflection).

"Flames Of War" - Official Lyric Video:

https://youtu.be/6-pJw6nMhns

 TRACKLIST

1. Northern Winds

2. Flames Of War

3. Savage King

4. Mithril Hall

5. The Crystal Shard

6. Halfling’s Gem

7. Face The Storm

8. Outcast

(playing time: 40:45 min.)

 LINE-UP

Chris Achelous - Bass

Chris Kappas - Vocals

George Mavrommatis - Guitars

Vicky Demertzi - Guitars, Piano

Giannis Roussis - Drums

DISCOGRAPHY

The Cold Winds Of Olympus EP (2015)

Macedon (2018)

Northern Winds EP (2021)

The Icewind Chronicles (2022)

MEINUNG

Für mich ist das Symphonic Metal auf verdammt HOHEM Niveau!Beim ERSTEN reinhorchen...Hmmmm...bei weiteren und und intensiverem HINHÖREN dann...WOW!Warum?Weil ich  diverse "Spannungsmomente" hatte...Ich kann das nur schwer erklären!Auf jeden Fall sollte man dieses Album mal gepflegt so 3 Mal hintereinander hören-dann versteht ihr,was ich mit "Spannungsmomente" meine.Ja-man muss sich reinhören,um es gut zu finden.Solche Alben gibt´s halt.Aber dann zündet es!So erging es mir beim hören!Ich stellte fest,dass das nicht unbedingt das BESTE Englisch ist,was ich da höre-aber egal!Für mich zählt ohnehin das,was ich fühle,wenn ich Musik höre!Da überhöre ich auch schon mal gewisse Dinge...SUPER Album!Klare "Zulege-Empfehlung" meinerseits!

7,5 von 10 Punkte 

https://www.facebook.com/people/Achelous/100063488320773

https://achelous.bandcamp.com

https://www.noremorse.gr

https://www.facebook.com/NoRemorseRecordsGreece


FM - Thirteen

Veröffendlichung : 18.03.2022

2022 will see the release of melodic rock stalwarts FM's thirteenth studio album, the appropriately titled "Thirteen". Produced by the band, "Thirteen" is yet another high-quality album that furthers the band’s standing as one of the premiere melodic rock entities in the world.

The band's current line-up, in place since 2008, has spent the last decade plus writing, recording, and touring and thus is an incredibly gelled and cohesive unit. The rhythm section of bassist Merv Goldworthy and drummer Pete Jupp anchor FM with a rock-solid backbone, while guitarist Jim Kirkpatrick delivers delicious hooks and melodies with keyboardist Jem Davis adds lush layers to the band's dynamic sound. And what more could be said about Steve "The Voice" Overland, whose golden pipes have easily withstood the test of time and who still sings like an angel, while adding delightful guitar parts to the proceedings. The five-piece once again bonds together as the mighty unit FM on "Thirteen" and delivers beautiful melodic rock that their fans have come to expect.

Founded in 1984 when singer Steve Overland and his brother, guitarist Chris (both formerly of Wildlife) teamed up with drummer Pete Jupp (ex-Wildlife and Samson) and bassist Merv Goldsworthy (ex-Diamond Head and Samson), the guys were soon joined by Didge Digital on keyboards and by December of that year they had secured a recording contract with CBS/Portrait and headed to Germany for a run of dates with Meat Loaf. Further tours with Tina Turner, Foreigner, and Gary Moore built their momentum and on September 8, 1986, FM released their debut album "Indiscreet", which featured the hugely popular single 'Frozen Heart', to great critical acclaim and the year ended on a high with FM supporting the white-hot Bon Jovi on their Slippery When Wet tour.

For the next nine years, FM consolidated their position at the forefront of British melodic rock, touring extensively as headliners and also joining bands such as Status Quo and Whitesnake on tours to promote 1989's "Tough It Out", 1991’s "Takin' It To The Streets" (with Andy Barnett on guitar, replacing the now-departed Chris Overland), 1992’s "Aphrodisiac" (featuring Tony 'Slim' Mitman of Romeo's Daughter on keyboards), and what was to be their 'final' album, 1995's "Dead Man's Shoes" with new recruit Jem Davis (Tobruk, UFO) on keyboards. The band would then go on hiatus, until 2007 when, after a 12 year sabbatical, they returned to the stage for a 'one-off' headline performance at a sold-out Firefest IV at Nottingham Rock City.

The rapturous reception from the fans at Firefest led to FM quickly making the decision to record a new album and following a return to Firefest in 2009, in March 2010 FM released their much-anticipated sixth studio album "Metropolis" with Jim Kirkpatrick replacing Andy Barnett on lead guitar. And FM hasn't stopped since! Headline tours both in the UK and overseas, special guest slots touring with Foreigner, Journey, Thin Lizzy, and Heart, festival appearances including Download, Planet Rockstock, Sweden Rock, Graspop, Steelhouse Festival, Frontiers Rock Festival, HRH and HRH AOR, Cambridge Rock Festival, and in 2018 their first-ever live show in the US at Melodic Rock Fest 5.

When not touring, FM have been busy in the studio and since their 2010 'comeback' album they have released five original albums, a re-recorded version of their debut album, and a few live releases.

LINE-UP:
Steve Overland - Vocals, Guitar
Merv Goldsworthy - Bass
Pete Jupp - Drums
Jem Davis - Keyboards
Jim Kirkpatrick - Guitar

http://www.fmofficial.com/
https://www.facebook.com/FMofficial
https://twitter.com/FMofficial
https://www.youtube.com/c/Fmofficial

MEINUNG:

Fleißig sind die Herrschaften ja!Ein Album nach dem anderen...immer wieder Neues Material!Gut so!Immer im FLOW!

Ich allerdings kann leider mal wieder mit dem Neuen Materail nicht so "warm"werden!Ich finds gut.Und es ist auch abwechslungsreich!Die Produktion insich ist FETT und alles ist  auch toll umgesetzt und arrangiert worden...Aber...

So zum hören ist das FÜR MICH ok!Mehr aber auch nicht.Andere werden´s wahrscheinlich anders sehen bzw. hören!Wie erwähnt...WIEDER mal - LEIDER- nichts für mich!

Trotzdem vergebe ich...

7,5 von 10 Punkte


CROWBAR - Zero and Below

Veröffendlichung: 04.03.2022

Die Sludge-Metal-Pioniere CROWBAR aus New Orleans, Louisiana, werden ihr lang erwartetes neues Album „Zero And Below“ am 4. März 2022 über MNRK Heavy veröffentlichen! Zur Feier des Tages freut sich die Band heute, das Artwork, das Tracklisting und die erste Single/Video „Chemical Godz“ zu veröffentlichen.

CROWBAR-Songs sind ungeschminkte emotionale Ergüsse, die neben ihrer seelischen Verwundbarkeit eine knallharte Entschlossenheit aufweisen und zuverlässig mit erdrückender Härte vorgetragen werden. „Zero And Below“, das den dichten Katalog der Band nach genau einem Dutzend Studioalben zementiert, ist das unverzeihlichste, düsterste CROWBAR-Album seit ihrem 1998er Meilenstein „Odd Fellows Rest“.

Produziert, gemischt und gemastert von Duane Simoneaux bei OCD Recording And Production in Metairie, Louisiana, ist „Zero And Below“ ein ehrfürchtiges Old-School-Album, das durch eine klangvolle Melodik ausgeglichen wird, die verblüffend ausgereift ist. Songs wie „Chemical Godz„, „Bleeding From Every Hole“ und „It’s Always Worth The Gain“ zeigen, was CROWBAR besser als jede andere Band kann: kraftvolle, stimmungsvolle und erdrückend schwere Musik. CROWBAR, die vor kurzem ihr 30-jähriges Bestehen feierten, werden von einer der beliebtesten Figuren des Heavy Metal angeführt, dem Riff-Overlord Kirk Windstein.

Windstein über die erste Single „Chemical Godz„: „Wir sind alle so aufgeregt, den Song und das Video zu ‚Chemical Godz‘ zu veröffentlichen! Es ist schon fast zwei Jahre her, dass das Album fertiggestellt wurde. Es war eine so traurige Zeit für so viele Menschen, die die Covid-19-Pandemie durchmachten, und wir hatten das Gefühl, dass es kein guter Zeitpunkt war, neues Material zu veröffentlichen. Macht euch bereit, denn es kommt heavy! Wir hoffen, dass ihr alle den Song und das Video genießt. Stay safe out there!“

Zero And Below wird auf CD, LP, Kassette und digital erhältlich sein. Vorbestellen könnt ihr das Album hier: https://crowbar-zeroandbelow.com

In dem Moment, in dem man sie hört, weiß man, dass es CROWBAR sind. Gelobt von Pitchfork, VICE und Metal Hammer… Zweimal unsterblich gemacht von MTVs Beavis And Butt-Head… Die Gruppe wird von den Gebrochenen und Geknechteten verehrt – von denen, die ihre Dämonen mit rauchverhangenen Riffs der schwermütigen Verwüstung austreiben. CROWBAR ist eine der Bands, die einen weitreichenden Einfluss auf mehrere Genres hat und „die Blaupausen des Sludge Metal mitgestaltet hat“ (Kerrang!).

„Obedience Thru Suffering“ (1991) gab den Ton an, als die Band aus demselben fruchtbaren Boden in New Orleans hervorging, der für mehrere einflussreiche Bands verantwortlich war. Windsteins Jugendfreund Philip Anselmo produzierte „Crowbar“ (1993). Mit den charakteristischen Hymnen „All I Had (I Gave)“, „Existence Is Punishment“ und „I Have Failed“ war es der Soundtrack zu einer düsteren Depression mit scheinbar endlosen Tiefen.

„Time Heals Nothing“ (1995) erschien im selben Jahr wie „NOLA“, das erdrückende Debüt der Supergruppe mit WindsteinAnselmoPepper Keenan (Corrosion Of Conformity), Jimmy Bower (Eyehategod) und dem damaligen CROWBAR-Bassisten Todd Strange. Bower spielte Schlagzeug auf den nächsten beiden Studioalben von CROWBAR: „Broken Glass“ (1996) und „Odd Fellows Rest“. „Equilibrium“ (2000) erschien zwei Jahre später und wurde mit der Single „I Feel The Burning Sun“ eröffnet. „Sonic Excess In Its Purest Form“ wurde vom De Metal Magazine zum besten Metal-Album des Jahres 2001 gekürt. Mindestens zwei der Tracks des Albums, „The Lasting Dose“ und „To Build a Mountain“, sind regelmäßig in der Setlist zu finden.

Down machten “Down II: A Bustle In Your Hedgerow” (2002), bevor CROWBAR mit “Lifesblood For The Downtrodden” (2005) einen echten Killer landeten. Windsteinveröffentlichte zwei gut aufgenommene Alben mit Jamey Jasta von Hatebreedunter dem Namen Kingdom Of Sorrow, bevor CROWBAR mit „Sever The Wicked Hand“ (2011) zurückkehrten, das genau sechs Jahre nach seinem Vorgänger erschien. „Das neunte Album der Band ist das Monster schlechthin und steht ohne Weiteres neben ihren besten Werken“, erklärte Kerrang! „Sever… rollt vierzig Jahre Metal und Hard Rock in einen großen Joint und raucht alles zusammen“, schrieb Alternative Press.

„Sever The Wicked Hand“ stellte auch Gitarrist Matt Brunson und Schlagzeuger Tommy Buckley den CROWBAR-Getreuen vor. Mit „Symmetry In Black“ (2014) begann die Zusammenarbeit mit dem Produzenten Duane Simoneaux. Der Rolling Stone kürte es zu einem der 20 besten Metal-Alben des Jahres 2014 und Pitchfork lobte die „klobigen Sludge-Riffs, Thrash-Breaks, bluesigen Leads und die Tatsache, dass Windstein seinen inneren Dämonen Raum zum Toben gibt… Ihr Status als Vorreiter des Genres wird durch die knackige Produktion von Symmetry deutlich.“

Im Jahr 2020 gab sich CROWBARWindstein mit seinem ersten Soloalbum „Dream In Motion“ seiner sanfteren und AOR-affinen Seite hin. Der dunkle Herr des südlichen Riffs streckte seine kreativen Flügel mit neuer emotionaler Tiefe und klanglicher Textur aus, die das Karriere-Vermächtnis des Metal-Monolithen eher stärkte als trübte. Windstein nahm das Soloalbum in zwei Jahren zwischen Tourneen und Urlauben auf. Im Gegensatz dazu wurde das zwölfte Album von CROWBAR auf traditionellere Weise aufgenommen, indem sich die Band (jetzt offiziell mit Bassist Shane Wesley) zusammensetzte, um die neuen Songs auszuarbeiten. Jeder von ihnen trug als Songwriter bei, bevor sie mit Simoneaux zurück ins Studio gingen, um die zehn erdrückenden Tracks von „Zero And Below“ in die Geschichte einzuarbeiten.

Auf „Zero And Below“ entfalten CROWBAR erneut ihre magische Kraft. Wie der Metal Hammer einmal treffend feststellte, existieren CROWBAR „in einem einzigen Genre“.

MEINUNG

Es gibt Bands,die mir persönlich lange Zeit musikalisch auf den Keks gegangen sind.Manchmal brauch ich Jahre,bis ich die Musik einer Band Zugang bekomme...Vielleicht kennt ihr das...

Dazu zählten auch laaange Zeit CROWBAR!Das war echt nicht so mein Ding-dann hatte ich aber so einen Punkt,wo ich bemerkte:"Hey...so schlecht klingen die garnicht!"Und dabei ist es doch ganz einfach,eine Band gut zu finden,oder?Einfach mal so drauf einlassen...Dann weiß ich was ich bekomme-so auch bei CROWBAR!

CROWBAR ist zwar immer noch nicht eine meiner absoluten Lieblingsbands,aber ich kann mir das Material mittlerweile ganz gut antun!So wie das mir vorliegende Album!Das rockt,es macht mich an-und DAS reicht schon,das der "Schalter umgelegt wird" und mein Fuss mitwippt...

Auch auf diesem Album kommen die Herrschaften ohne GROSSE UMWEGE direkt auf den Punkt und überzeugen mit Spielfreude und gut arrangierten Songs!Du hörst die Ertsen Takt und weißt:JETZT is´CROWBAR-Time!

8 von 10 Punkte


Eric Wagner - In The Lonely Light Of Mourning

Veröffendlichung: 18.03.2022

The posthumous solo album from one of doom metal’s most legendary voices.
On August 22, 2021, former Trouble singer Eric Wagner departed this world. His death cast a greater pall on an already difficult and trying year, a year where many of Eric’s devoted fans used his music as a balm for their souls. In an unintended twist of fate, Eric had put the finishing touches on his debut solo album, "In the Lonely Light of Mourning" mere weeks before his passing. It now serves as the definitive swansong for one of doom metal’s most beloved voices.

According to those closest to Eric, the idea for a solo album had long been brewing. The singer had amassed a tight group of friends and collaborators with whom he could rely upon — including former Trouble bandmates and members of post-Trouble acts Blackfinger and The Skull. He even tapped into the wide array of musicians with whom he’s shared the stage to make an album that felt like a “family reunion.” In 2017, he asked former Trouble/current Blackfinger drummer Dave Snyder to help write what would eventually become "In the Lonely Light of Mourning". The two spent the ensuing four years gradually hammering away at the compositions. Snyder emailed Eric his ideas, and then they would make adjustments and finalize the arrangements over the phone since both lived in separate states. Along the way, Eric’s friends contributed song suggestions, riffs, guitar solos and song titles. It was the collaborative album Eric always envisioned.
"In the Lonely Light of Mourning" captures all eras of Eric’s career — even tapping into his 1997 Lid album, "In the Mushroom". The LP’s depth is represented by resonant, melancholic acoustic guitar work that complements Snyder’s earth-sized riffs and Eric’s unmistakable vocals. But, it is doom at its core: Earthy, honest, brooding and heavy — just the way Eric preferred. "In the Lonely Light of Mourning" also finds Eric at his most vulnerable, with some lyrics suggesting he knew something foreboding was right around the corner.
Eric Wagner’s legacy is permanently secure in the annals of doom metal. Thus, it is impossible to quantify his impact on the metal scene. His legacy with Trouble is reflected in the countless bands who followed in their wake, purveying the same kind of heartfelt, undeniably heavy doom metal that touches the mind and spirit. Shine on, Eric.

"Maybe Tomorrow" - Official Lyric Video:
https://youtu.be/TDxWg92ikSs

TRACKLIST

1. Rest in Place
2. Maybe Tomorrow
3. Isolation
4. If You Lost It All
5. Strain Theory
6. Walk with Me to the Sun
7. In the Lonely Light of Mourning
8. Wish You Well

(playing time: 36:53 min.)

LINE-UP / Assembled musicians
Rest in Place

Dave Snyder: Drums and rhythm guitar
Chuck Robinson: Rhythm guitar
Bass: Ron Holzner
Maybe Tomorrow
Dave Snyder: Drums and rhythm guitar
Chuck Robinson: Rhythm guitar
Bass: Ron Holzner
Lothar Keller: Guitar solo
Isolation
Dave Snyder: Drums
Chuck Robinson: Guitar
Sean McAllister: Bass
If You Lost it All
Dave Snyder: Drums
Tim Reeves: Bass
Brian Gaona: Cello

Strain Theory
Dave Snyder: Drums and rhythm guitar
Chuck Robinson: Rhythm guitar
Tim Reeves: Bass
Doug Hakes: Guitar solos
Walk with Me to the Sun
Dave Snyder: Drums and rhythm guitar
Chuck Robinson: Rhythm guitar
Matt Cross: Bass
Doug Hakes: Guitar solos
In the Lonely Light of Mourning
Dave Snyder: Drums and rhythm guitar
Chuck Robinson: Rhythm guitar
Ron Holzner: Bass
Victor Griffin: Guitar solo
Wish You Well
Dave Snyder: Drums
Chuck Robinson: Rhythm guitar and bass
Doug Hakes: Guitar solos

MEINUNG

Eric Wagner wurde Anfang der 1980er Jahre Sänger der Doom-Metal-Band Trouble.Er starb an einer Lungenentzündung infolge einer COVID-19-Infektion im August 2021.Zu dem Zeitpunkt war er auf Tour mit THE SKULL!Er wurde nur 62 Jahre alt!

Deine markante Stimme wird unvergessen bleiben!

R.I.P Eric Wagner


VANIR - Sagas

Veröffendlichung: 11.03.2022

From the Sagas of old, to the halls of Valhalla, from Danish and Germanic battlefields with their bloody battles and fierce warriors, Danish warriors VANIR are back and have put together, without compromise, a new epic album, with a fascination with our common origins, and the blood spilled throughout history. Few bands have more authority to do so: VANIR is one of Denmark’s most well-known and prominent Viking melodic death metal bands. The group has, since it’s inception, released five full-length albums very well received by the media and the avid supporters of the genre. But one can say, without much hesitation, their sixth effort “Sagas” is their best yet.
Written and recorded during the pandemics, mistered and mastered by Rune Stiassny (Iron Fire, ex-Saturnus), “Sagas”is mostly themed around Nordic mythology, but also has a song dedicated to one of the most important fantasy writers in history - J.R.R. Tolkien - who was himself greatly inspired by Nordic mythology and Denmark. On the other hand, a song such as “Black Clad”, has a double-edge sword: it is written as a tribute to the Norse god Brage, but also as a tribute to the fans of metal. The fans that support the scene and who will be the backbone of the live scene in the post-pandemic. Martin Rubini, VANIR’s vocalist, comments: “During the pandemic the world of music was turned upside down, this album has been our anchor in the creative part of our lives in a period where all our shows was cancelled and we still needed to be creative and do what we enjoy, playing metal. With “Sagas” we continue the route we laid out with “Aldar Rök” and “Allfather” and the vision we have for VANIR."
Such is the VANIR approach to themes in 2021: melodic and fierce soundscapes, with lyrical strings tied to mythology and heathen paganism, but not ending there. “Sagas” artwork portraits this with a mixture of various Norse mythical imageries. It is inspired by the idea of fate and the Norns, which are here interpreted as a singular being, displaying various aspects of fate, while intertwined in its threads. It shows an elegant and feminine and strong imagery. The artwork was done by the bassist Lars Bundvad. “For this album, I didn’t write any music”, he explains. “Having been sidelined due to the pandemic - my immune system is not terribly robust - I wanted to go the extra mile and push myself for the artwork. The Norn portraits a strong feminine character and a sage who holds both wisdom and power. And I’m very happy with the result."

* Sixth studio album by one of the most popular viking metal bands in Denmark.

* Album mixed and mastered by Rune Stiassny (Iron Fire, ex-Saturnus).

* Strong Nordic flavoured themes, backed up by a melodic death metal approach, making it ideal for fans of Amon Amarth, Kalmah, Ensiferum, Unleashed, etc.

* Vinyl edition in two different colours, each limited to 300 units, making it a collectors’ item.

"Dødsfærd" - Official Lyric Video: https://youtu.be/wNeukngCGoI

LINE-UP
Martin Rubini - Vocals
Kirk Backarach - Lead Guitar
Phillip Kaaber - Rhythm Guitar
Lars Bundvad - Bass
Daniel Kronskov - Drums
Stefan Dujardin - Keyboard

https://vanir.dk

https://www.facebook.com/Vanirband

https://www.instagram.com/vanirdenmark

7 von 10 Punkte


Kris Barras Band - Death Valley Paradise

Veröffendlichung: 04.03.2022

Die Kris Barras Band hat die Ärmel hochgekrempelt und stürmt mit ihrem hymnischen, brandneuen Song "Dead Horses" in das Ende des Jahres. Der Song vereint die besten Elemente des KBB-Sounds. Das Video könnt ihr euch hier ansehen:

Außerdem werden sie sich Black Stone Cherry aus Kentucky anschließen, und mit ihnen gemeinsam eine 16 Städte Tournee durch England spielen.

"Dead Horses" stammt von ihrem kommenden neuen Studioalbum, welches voraussichtlich im Frühjahr 2022 erscheinen wird. Produziert wurde das Album von Dan Weller (Enter Shikari, Bury Tomorrow, Monster Truck).

Mit bisher drei Alben auf dem Buckel hat die Band einen rasanten Aufstieg hingelegt. Von 50 Tickets in kleinen Bars in Devon bis hin zu 13.000 Tickets für ihre anstehende Headline-Tour ist die Band zu einer der führenden Bands des britischen Rocks aufgestiegen. Ihr aktuelles Album 'Light It Up' schaffte den Sprung in die Top 50 der britischen Albumcharts, sie gewannen Preise als beste neue Band, hatten Radiohits, mehrere ausverkaufte Tourneen, traten zweimal live bei BBC Radio 2 auf, und waren als Support von Black Stone Cherry, Therapy? und Rich Robinson (The Black Crowes) unterwegs, ganz zu schweigen von ihren atemberaubenden Festivalauftritten und der Armee von begeisterten Fans, die sie auf ihrem Weg mitreißen.

Über 'Dead Horses' erklärt Barras: "Es geht um die Akzeptanz einer Beziehung, die einfach ihren Lauf genommen hat." Der Song wurde gemeinsam mit Johnny Andrews (Three Days Grace, Halestorm, Buckcherry, Fozzy) geschrieben. Über die Zusammenarbeit sagt Barras weiter: "Das war der erste komplette Song, den ich jemals richtig mitgeschrieben habe, und es war eine großartige Erfahrung, mit einem Typen wie Johnny zusammenzuarbeiten, auch wenn es über Zoom während des Lockdowns gemacht wurde!"

Das Video wurde in seiner Heimatgrafschaft Devon und in den weiten Moorlandschaften von Dartmoor gedreht. "Es ist uns gelungen, einen wunderschönen 69er Chevy Camaro zu ergattern", sagt er. "Ich sprang bei einigen Szenen als Kameramann ein, unter anderem bei einer, bei der ich hinten aus dem Auto hing und durch das Moor flog, um einige der Fahraufnahmen zu machen.”

Über das kommende Album sagt Barras: "Ich glaube wirklich, dass dies ein großer Schritt nach vorne ist im Vergleich zu allem, was wir bisher gemacht haben. Es hat einfach alles perfekt gepasst. Von der Zusammenarbeit mit dem Top-Produzenten Dan Weller bis hin zu der Zeit, die wir hatten, um wirklich an den Songs zu arbeiten und den Feinschliff vorzunehmen. Das Ergebnis ist viel treffsicherer, sowohl textlich als auch musikalisch.”

Vor ihnen liegen unglaubliche 12 Monate: Eine ausverkaufte UK-Tournee mit Black Stone Cherry, die mit einer Show in der weltberühmten Royal Albert Hall in London ihren Höhepunkt findet, ihre bisher größte Headline-Tournee, gefolgt von einem Auftritt in der kultigen Wembley Arena als Support von Thunder. Und dann erscheint im Frühjahr auch noch das neue Studioalbum. Alles scheint möglich zu sein.

"Ich kann es kaum erwarten!", sagt er über die bevorstehenden Shows. "Jeder hat Live-Musik so sehr vermisst, sowohl die Bands als auch die Fans. Ich glaube, es wird sich wie eine einzige große Party anfühlen! Die Jungs von Black Stone Cherry sind auch großartig, ich freue mich darauf, sie zu treffen und sie jeden Abend zu sehen, das ist ein zusätzlicher Bonus."

Weiter fügt er hinzu: "Wir haben unsere Headline-Tour für März 2022 angekündigt. Es ist unsere bisher größte Tour, und es sind einige Orte dabei, bei denen ich schon immer davon geträumt habe, als Headliner aufzutreten! Die Ticketverkäufe waren bisher erstaunlich, es sieht also so aus, als ob wir eine gute Zeit haben werden! Wir werden bis dahin auch jede Menge neue Musik veröffentlicht haben, also wird es großartig sein, diese neuen Stücke live zu spielen."

Barras ist auch Frontmann und Gitarrist von Supersonic Blues Machine, mit Fabrizio Grossi am Bass und Kenny Aronoff am Schlagzeug. Gelegentlich stoßen Billy F. Gibbons (ZZ Top), Steve Lukather (TOTO) und andere für besondere Auftritte in der ganzen Welt zur Kernbesetzung.

Haltet die Augen offen, um bald mehr Informationen über ihr neues Album zu erhalten.

The Kris Barras Band sind Kris Barras (Gesang, Gitarre), Josiah J Manning (Gitarre, Keyboard), Kelpie MacKenzie (Bass) und Billy Hammett (Schlagzeug)

https://www.facebook.com/krisbarrasband

Meinung

Saubere Arbeit,Leute!Die Mehrheit des vorliegenden Materials kann man ohne weiter nachzudenken im Radio spielen.Die Mischung nenn ich jetzt mal Pop-Rock...Obwohl das ganze mehr Richtung Rock abgeht!Eingängige Songs,gutes writing und die Stimme von Kris Barras machen echt was her und überzeugen mich total.

Das ist so RICHTIGE "Frohmach-Mucke"...lach

8 von 10 Punkte

 

 


Warrior Soul - Out On Bail

Veröffendlichung: 04.03.2022

WARRIOR SOUL, the band fronted by legendary singer Kory Clarke, is back with the highly anticipated NEW album 'Out On Bail', out on March 4th, via Livewire/Cargo Records UK.
The first single 'We're Alive' was released in December ’21 and ‘Out On Bail’ is a statement of considerable intent from Kory Clarke, who is one of Rock n’ Roll’s most prolific, prophetic and controversial songwriters. Poetic and timely, 'Out On Bail' speaks to us as survivors and fighters, celebrating in success and yet wary of things to come. It is a perfect gateway into the mind and soul of this unique songwriter and ground-breaking band.

WARRIOR SOUL is a Hard Rock Band originally from New York City, with band members from UK, USAand Scandinavia. The band is lead by Singer Songwriter Kory Clarke. In addition to his musical output, Kory Clarke is also known for his radical outspokenness and highly original paintings.

www.warriorsoulofficial.com
www.facebook.com/warriorsoulofficial

Meinung

Warrior Soul...Grundsätzlich mal gesagt:Das Zeug kling immer etwas anders,als bei vielen anderen.Musikalisch ist das ok für mich.Und natürlich steht die Stimme von Kory Clarke extrem im Vordergrund-rotzig und prägnant!Aber ich muss mal wieder sagen,das ich mit dem ganzen hier,wie auch bei den Vorgänger-Alben,nicht so viel anfangen kann.Es mag sicherlich Fans geben,die das anderes sehen und auch hören.Was ja auch ok ist.Hinzukommt ein Gesamtsound des Albums,der mich absolut nicht anspricht.Geschmäcker und so...

Mich langweilt es eher.

6 von 10 Punkte


Steve Dalton - Primitive

Veröffendlichung: 18.03.2022

Steve Dalton is a guitarist, composer and multi-instrumentalist who was born in Sheffield, England and now is living in Sölvesborg in Southern Sweden. 
In 2016, Steve Dalton released a first solo project called Steel City which consisted of demos featuring Alessandro Del Vecchio (Hardline, Edge Of Forever) on vocals.

Following on from Steel City, Steve Dalton wrote another set of songs which culminated in his debut album “Primitive”.

All compositions were written by the artist himself who also played all instruments. The production was handled by Brazilian producer & vocalist Raphael Gazal who performed lead vocals on 7 out of the 9 tracks. The other 2 tracks feature English vocalist Ross Griggs and the late, great singer David Saylor.

This album offers a wide variety of styles, from classic melodic rock to power metal.

stevedaltonmusic.com (wixsite.com)

all instruments: Steve Dalton
vocals on tracks: Raphael Gazal
verses on “Rise Above/ Victory”: David Saylor
vocals on “Bloodstained Eyes”: Ross Griggs

MEINUNG

"Wer is´ das?"...mein Erster Gedanke!Dann las ich:Der hat alles selbst "gemacht"..."Wow" Also mal hören!

Und ja...Es gefällt mir!In der Gesamtheit muss ich sagen,das da noch ne´Menge Luft nach oben ist und ich somit mal jetzt schon gespannt bin,was da noch so kommt.Denn ich glaube,das der Mann echtes Potenzial besitzt.Die Arrangements gefallen mir einfach.

Allerdings...etwas hab ich dann doch gefunden,was nicht so mein Ding ist!Der Sound könnte etwas (nur etwas) mehr "Wumms" oder "Fleisch" vertragen.Ihr versteht was ich mein.Das ist etwas zu clean für meine Ohren.Ansonsten...weiter so!Und mehr davon!

7,5 von 10 Punkte

 


Shaman's Harvest - Rebelator

Veröffendlichung: 11.03.2022

"Das war die härteste Platte, die wir je gemacht haben, in jeder Hinsicht", sagt Nathan Hunt über die siebte LP von Shaman's Harvest.

Die Hardrocker aus Missouri haben dieses Projekt während einer weltweiten Pandemie zusammengestellt, die die gesamte Musikindustrie lahmlegte. "Hart" ist in letzter Zeit so etwas wie ein Allheilmittel. Aber der Weg zu Rebelator war noch steiniger, als die Band erwartet hatte.

Nach ein paar zermürbenden Jahren des Tourens zu ihrem letzten Album, Red Hands Black Deeds von 2017, war die Band kreativ und persönlich ausgelaugt. "Du versuchst, unterwegs zu schreiben, gehst vielleicht in den hinteren Teil des Busses und hast eine Idee", sagt Hunt. "Aber es ist schwer, sich inspirieren zu lassen, wenn man müde ist. Wir dachten uns: 'Lasst uns einfach die Zeit nehmen, die wir brauchen, um die Platte zu machen. Wir wollten keine halben Sachen machen."

Das Quartett - Hunt, die Gitarristen Josh Hamler und Derrick Shipp sowie Schlagzeuger Adam Zemanek - drückte den Reset-Knopf und nahmen sich sechs Monate Zeit, um in ihrem Proberaum in Jefferson City ein Demo aufzunehmen.

Die letzten beiden Alben waren Hits mit zusammen 190 Millionen Streams. Also wollte die Band sich ganz auf das neue Album fokusieren. Der Prozess war anfangs ziemlich planlos. Wir versuchten wieder Fuß zu fassen und langsam entwickelten sich Ideen – auch wenn es eine Zeit lang sehr langsam voranging.

Angeregt durch den Produzenten Kile Odell, kam mit "Wishing Well" der Durchbruch. Ein typischer Rocker, der ein verstimmtes Metal-Tempo mit einem schrägen, aufsteigenden Refrain und subtilen, aber augenzwinkernden Schnörkeln wie fingergezupften akustischen Gitarren und experimentellen Gesangseffekten kombiniert. 

Hamlers dröhnende Gitarre auf "Bird Dog" entwickelte sich zu einer wüstenhaften Atmosphäre aus Mundharmonika, Percussion und tiefem, knurrendem Gesang. "Da ist ein schwarzer Vogel, der auf einem schwarzen Hund sitzt, und sie planen deinen Untergang", säuselt Hunt lässig. Er nennt das Endergebnis eine "seltsame Mischung von Dingen", die seine staubigen Texturen mit Anklängen an Metallica und Queens of the Stone Age vermischt - die perfekte Kulisse für seine fast schon postapokalyptischen Texte. "Es ist definitiv eine filmische Sache", sagt er. "In meinem Kopf habe ich mir viele dieser kleinen Städte vorgestellt, wie zum Beispiel eine Eisenbahnstadt oder eine Farmstadt, in der die Leute keine Lust mehr auf eine Farm haben. Und alles geht den Bach runter, und dann kommen die Opiate ins Spiel und alle werden zu Zombies."

"Voices" hat eine anmutige Balance aus Licht und Schatten; die Band wusste sofort, dass sie eines ihrer besten Stücke geschrieben hatte. Aber jeder kreative Schritt schien durch eine äußere Ablenkung behindert zu werden - oder sogar durch eine höhere Gewalt.

"Ein Tornado fegte durch unsere Stadt, 2 Meilen von unserem Studio entfernt, und machte alles in seinem Weg dem Erdboden gleich", erinnert sich Gitarrist Josh Hamler. "Glücklicherweise wurde niemand getötet. Alles kann wieder aufgebaut werden, aber wir haben nach diesem tragischen Ereignis erstmal unsere kreative Stimmung komplett verloren."

"Es war ein ständiges hin und her", fügt Hunt hinzu. "Es gab eine Überschwemmung. Dann musste jemand nach Hause, oder wir hatten einen verdammten Tornado. Dann vergingen wieder drei Wochen, bis wir wieder loslegen konnten." 

"Oder uns ging das Geld aus", fügt Hamler lachend hinzu. "Irgendwann war es wie Murphys Gesetz - was sollte bei der Produktion dieser Platte noch schief gehen?"

Ganz im Sinne der letzten drei Alben wollte die Band, wie Hunt es ausdrückt, ihre Musik "ent-genre-fizieren", d. h. über die zeitgenössische Rock-Metal-Formel hinweggehen, um kleine Arrangement-Eigenheiten hinzuzufügen. "Lilith" ist wie ein Puzzle aus verschiedenen Einflüssen, das eine Slide-Gitarre im Stil der Allman Brothers mit einem verzerrten Drop-Tuning-Riff und einem zarten Piano-Outro kombiniert. "Besonders dieser Song hat einen Southern-Rock-Vibe, aber auch ein elektronisches Industrial-Feeling durch die Percussions", sagt Hunt.

"Wir wollen uns nicht einschränken lassen, wenn wir im Studio sind", wirft Hamler ein. "Wie soll man denn sonst heutzutage noch jemanden dazu bringen zuzuhören?" fügt Hunt hinzu. 

Im März 2021 musste Hunt eine lebensverändernde Entscheidung treffen, ob sein Bein amputiert werden sollte oder nicht.

Spulen wir in der Zeit zurück:

Vor einem Jahrzehnt arbeitete Hunt im Baugewerbe und grub auf einem Armeestützpunkt, als die Kante nachgab. Er stürzte 20 Meter in die Tiefe und brach sich dabei den Knöchel. Es folgten jahrelange Operationen, nach und nach wurde das Bein unterhalb des Knies wiederhergestellt. "Ich wurde geheilt, nur um festzustellen, dass das Problem noch schlimmer wurde", erinnert er sich. Schließlich wurde ihm ein Krankenhausbett ins Haus gebracht, und er verbrachte seine Tage mit Schreiben.

Als er wieder zu laufen begann, kam bei ihm die Kehlkopfkrebsdiagnose, der durch eine seltene Autoimmunerkrankung ausgelöst wurde. "Es dauerte nicht lange, bis mir klar wurde, dass ich die Familie nie wieder mit Bauarbeiten ernähren konnte, also stürzte ich mich kopfüber ins Musik machen", sagt er. "Aus dieser Zeit stammen einige düstere Sachen. Ich habe das Gefühl, dass man als Mann diese Einsamkeit nicht wirklich ausdrücken kann, also habe ich sie in Melodien verpackt", sagt er. Daraus entstand das 2014 erschienene Album Smokin' Hearts & Broken Guns. "Ich hatte das Gefühl, dass ich beim Schreiben von Rebelator darauf zurückgreifen konnte."

Er erholte sich vom Kehlkopfkrebs, aber das Bein wurde schlimmer. Auf ihren unermüdlichen Tourneen zogen sie allabendlich mit Nickelback, Cheap Trick, Seether, Black Stone Cherry und In This Moment über die Bühnen. Außerdem spielten sie noch mit AC/DC, Alice In Chains, Killswitch Engage, Stone Sour, Godsmack, Shinedown, Rob Zombie, Ghost und vielen anderen Größen. Sie haben sich durch jedes Set gekämpft, und jeden Abend durchbrach Hunt die Schmerzgrenze - niemand wusste, was er wirklich durchmachte.

Das Album war fertig, aber Hunts zusammengestückeltes Bein verschlechterte sich weiter. Er machte sich auf die Suche nach einem Arzt, der das Bein amputieren würde, damit er wenigstens mit einer Prothese laufen konnte. "Ich hatte keine Angst vor der Entscheidung oder so. Ich war hoffnungsvoll. Eine Welt ohne den immer gleichen Schmerz schien unwirklich, aber möglich", sagt er.

Im Mai 2021, als sie ihren ersten neuen Song seit drei Jahren, Bird Dog", veröffentlichten, fand er Hoffnung und einen Arzt, der mit jungen Sportlern arbeitet, der das Gelenk ersetzte und die Achillesferse wiederherstellte. Heute sagt er: "Ich erhole mich immer noch und werde wahrscheinlich noch ein Jahr oder so brauchen, aber ich bin schon jetzt besser dran als vor dem Eingriff. Ich kann mich jetzt wieder auf die Dinge konzentrieren, die mir wichtig sind. Zum Beispiel Aufzutreten und für meine neue Tochter präsent und aktiv zu sein. Ich habe das Gefühl, dass ich das Rüstzeug für eine höhere Lebensqualität erhalten habe."

Shaman's Harvest haben alles durchgestanden und allen Widrigkeiten zum trotz ihr bisher reichhaltigstes und in sich schlüssigstes Album abgeliefert - zu sagen, es sei ein Triumph für die Band, wäre eine Untertreibung.

MEINUNG

Ohne Frage:Es klingt schon wie...NICKELBACK!Aber es ist KEIN ABKLATSCH oder gar Kopie.Im Gegenteil.Klar strukturiert und musikalisch stark umgesetzt dröhnen mir die Liedchen in meine Öhrchen.Besonders der DEUTLICHE Gesang ist eine Wohltat.Warum?Weil das echt nicht jeder drauf hat.

Ich könnte mir gut vorstellen,einige dieser Songs im Radio zu hören.Das Potenzial ist da ebenfalls vorhanden.Aber was soll man so sagen zu einer Band,die ihre 7. Album am START hat,als:

SUPER!Mehr davon!

Die Produktion insgesamt gesehen und gehört:Perfekt.

7,5 von 10 Punkte


Flames of Fire  - Flames of Fire 

Veröffendlichung: 18.03.2022

Flames Of Fire was formed in spring of 2021, but the story goes back to 1987.In their hometown, Jönköping, Christian Liljegren and Mats-Åke Andersson met for the first time outside a burger chain called O’Briens. Christian was then 16 years old and fronted the band Venture and Mats-Åke was 21, guitarist and composer in legendary local group called Zaragon. Zaragon was active between 1984-1988 style-wise strongly influenced by Rainbow, MSG, Iron Maiden early Europe. They were close to a record deal but bad decisions and a bad management made nothing happen. Zaragon did some fine recordings with Ragne & Styrbjörn Wahlqvist from Heavy Load.

That meeting in 1987 had a great impact on both. It was the passion, fire and energy for the music, that really connected these hard rock & heavy metal lovers. Both watched the concerts in 1986-1987 with Europe and Madison – two bands they both loved, as well as Yngwie Malmsteen’s Rising Force, Michael Schenker, Ritchie Blackmore’s Rainbow, Iron Maiden & Alcatrazz.

The meeting developed into a friendship that lasts until this day, even though the years went by and a lot happened along the way.Then 10 years later, in 1997, Mats-Åke composed an intro that Christian’s new band Narnia used for their first tour, promoting their debut album Awakening. Narnia’s guitarist CJ Grimmark also helped Mats-Åke with some demos.

Every time Christian & Mats-Åke met, it was all about the musical fire, the passion and also the will to bring something more than the music. Long phone calls ended with a desire to do something together. Both still loved hard rock and heavy metal, with soaring vocals and lots of twin guitars like Iron Maiden and Thin Lizzy. Mats-Åke had tons of ideas, as did Christian.

Amazed by the sound and production by Jani Stefanovic from Solution .45, The Waymaker, ex. Divinefire, they asked Jani if he was willing to produce and co-wrote songs together with them, as he is a very talented songwriter, guitarist and drummer and also gifted arranging keyboards and string arrangements. To really get the twin guitar sound, Christian suggested the guitarist Stephen Carlson, who worked close with Christian on his solo album Melodic Passion, as Stephen also is a good co-writer.

When searching for the right bass player, in the style Phil Lynnot and Steve Harris,Flames Of Fire recruited Per Schelander from House of Shakira, Astrakhan, ex.Royal Hunt, and Pain of Salvation, and the line-up was complete.

Per has worked with Christian on the Melodic Passion album as well, so now they had a killer team.Christian then came up with the band name Flames of Fire showing the passion they
have, as well as the spiritual dimension to it. Songs just came so naturally, and within 6-7 months they had material for several albums. Guitarist Stephen, who lives in Oppdal,Norway, recorded his parts in his studio, Per Schelander, who lives in Stockholm, tracked the bass parts there, and Christian recorded the vocals in Örebro, with Narnia’s sound engineer, Viktor Stenqvist.

Mats-Åke was also involved and along with Christian, he worked out the arrangements.Then Jani put everything together in his studio in Lahtis, Finland, where he lives. So it is all about explosive Scandinavian heavy metal.

To finalize the album production, CJ Grimmark from Narnia, handled the mastering of the songs, Jonatan Samuelsson from JONOmedia and the bass player of Narnia helped Flames of Fire with website, web shop, etc., and Danymax Gatica from Chile created video teasers and promo videos for social media.

The distribution will be handled by Sound Pollution, a close partner to Melodic Passion Records, the record label behind Flames of Fire, and partners in Japan, North and South America.
All members in Flames Of Fire are very well experienced in touring around the world and have visited North and South America, India, Japan and of course Europe.

7,5 von 10 Punkte

Line-up:
Christian Liljegren – Vocals
Mats-Åke Andersson – Guitars, composer
Jani Stefanovic – Guitars, keyboards, drums & producer
Stephen Carlson – Guitars
Per Schelander – Bass

Links:
Link to all streaming sercices: https://orcd.co/flames-of-fire-gloria
Video: https://www.youtube.com/watch?v=L_ABTH1cdlg
Artist / EPK: https://melodicpassion.com/artists/flames-of-fire/
Facebook: https://www.facebook.com/flamesoffireofficial
Pre-order album: https://melodicpassion.com/produkt/flames-of-fire-s-t-cd/
Merchandise: https://melodic-passion.myspreadshop.se/


HELGE - Neuroplasticity

VERÖFFENDLICHUNG: 04.03.2022

March 4th will see the release of Neuroplasticity, the debut album by Danish Black Metal act HELGE. Coming your way through the hands of Vendetta Records and featuring ten tracks, HELGE have created a bleak and sorrowful universe, taking the listener on an emotional journey through the dark abysses of the human inner. Founded by Helge Nørbygaard, who is also the main songwriter of the band, Neuroplasticity is a true testament to his inner demons.

Helge Nørbygaard's musical road is paved with a long time need to go deep inside himself.Going through tough times like addiction, depression and stress, he made music his teacher and therapist and from the day he heard Black Metal for the first time, back in 1995, he knew that someday he would write music just like that. Neuroplasticity is a journey, facing his demons and conquering them, getting closer to the core of what he truly is. Together with well experienced musicians from acts like Autumn Leaves, Inbreeding Rednecks, Woebegone Obscured & Cor Vacante, HELGE are by far no strangers to the scene and with Neuroplasticity the band created an unforgetable debut, which is sure to obliterate fans of blackened sounds everywhere.

HELGE is the name of kings in the Danish and Nordic sagas. The name translates into "holy" or "dedicated to the gods" in old Nordic tongues. Given the fact that it is also the band founder's actual birth name, we decided to use it as the name of the band.

Helge Nørbygaard wrote all the music and the lyrics (except "With The Attention Of A Million" and "Venomous Breath" writen later by Torsten.) When it was all done, he began finding friends to collaborate with. In a meeting in June 2021, HELGE became a band.

All members are all well experienced musicians - from bands like Autumn Leaves,Inbreeding Rednecks, Woebegone Obscured & Cor Vacante.

Tracklist:
01. Disavow
02. Dying To Become...
03. Cordyceps
04.Thrall
05. The Calling: Wakan Tanka
06. Depressive Waters
07. With The Attention Of A Million
08. Lack Of Serotonin
09. Venomous Breath
10. Satori

Helge are:
Danny Woe – vocals
Torsten Madsen – vocals
Christoffer Djurhuus – drums
Balder Smed – guitar
Henrik Jørgensen – bass
Helge Nørbygaard – guitar

For more info visit:
https://www.facebook.com/HELGEofficialband/
https://helgeofficialband.bandcamp.com/
https://www.facebook.com/vendettacult

Meinung

Zugegeben...Ich mag nicht unbedingt BlackMetal/DeathMetal...ABER...DAS hier find sogar ich GEIL!Warum?Weil ich die Abwechslung innerhalb des Album mag:Besonders die Vocals und die "umschnitte" innerhalb eines Songs!Es gibt gewisse Alben dieses Genres-da kommts mir hoch.Ich kann es nach 2 Nummern nicht mehr in den Ohren haben,weil ich dann für mich festgestellt habe:DAS hört sich nur noch an wie ne´Horde bellender Hunde!

So aber NICHT hier!Die Instrumentenparts sind klar und SUPER umgesetzt.Der Sound des Albums ist schön fett und rund!

7 von 10 Punkte

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